Herzlich willkommen in der Naturhornakademie Bad Dürkheim

Kurstermine 2012

Endlich ist es soweit. Die Termine für dieses Jahr sind fixiert. Auf Grund einer deutlich gesteigerten Konzertaktivität meinerseits hat es ein bisschen gedauert, alles unter einen Hut zu bringen. Der Spielplan des Theater in Mannheim wird in seiner mitunter sehr flexiblen Gestaltung sicher noch hier und da ein Wörtchen mitreden wollen, aber dem sehen wir mal ganz gelassen entgegen.

Seit 2003 steht unser Haus nun schon allen Gästen offen und ist mit seiner reizvollen Lage vor den Toren Bad Dürkheims sicher eine der außergewöhnlichsten Adressen der Pfalz. Wir bieten Zimmer für Ihren Urlaub oder einfach so, zum Übernachten. Sie suchen einen großen Saal für Feiern oder Tagungen? In diesem schönen Anwesen findet so mancher Liebhaber historischer Gemäuer eine angenehme Atmosphäre. Die imposante Natur und der Wein der Region liegt Ihnen hier zu Füßen. 

Zimmerreservierung 06322 994 9607

 

Wilhelm Bruns

 

Naturhorn Akademie

 

 

                               

 

 

 

 

Unser nächstes Konzert: 

23. Juni 2012 "Die Brandenburgischen Konzerte" von Johann Sebastian Bach

auf historischen Instrumenten.

Laura Vukobratović, Naturtrompete

Wilhelm Bruns und Tilman Schärf, Naturhorn

Michael Niesemann, Barockoboe

Pauline Nobes, Konzertmeister und Violino piccolo (Stradivari)

Barockorchester der Naturhornakademie

 

  Reservierung unter 06322 62660 (Familie May) oder 0621 411123 (Kanzlei Pohl & Bauer)


 

 

 

 

News 

Neue Haydn-CD ist endlich da!

Im Frühjahr diesen Jahres ist sie entstanden. Im schönen Saal des Schlosses in Weimar, gebaut nach Goethes persönlichen Entwürfen, fand die Aufname der Divertimenti von Joseph Haydn statt. Nach dem Konzert mit dem Abegg-Trio in diesem Jahr in der Naturhornakademie hatte ich sie bereits angekündigt. Nun ist sie da. Neben den drei Klaviertrios A-Dur, d-moll und E-Dur sind das Quintett für Cembalo, zwei Hörner, Violine und Klavier Es-Dur und das kleine Divertimento a tre für Horn, Violine und Cello in Mittelpunkt dieser Neuproduktion. Dieses Werkes gilt als einer gefürchtetsten Hornpartien überhaupt und ist gerade auf dem Naturhorn eine echte Herausforderung. Von der Presse wurde diese CD bereits hochgelobt und zu den herausragenden Einspielungen dieser Werke gerechnet. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Neue Projekte

Als wäre es nicht schon genug, sich ohne Ventile durch die Hornliteratur zu wühlen (was nach 40 Jahren immer noch genügend Neuland bietet), hat sich bei mir das Verlangen eingenistet, Naturtrompete zu lernen. Als Plesshornbläser seit Kindertagen ist das ja auch gar nicht so weit hergeholt, stellt aber doch ein gewaltiges Stück Arbeit dar. Angeregt wurde das alles durch ein Konzert in Welsede mit der schönen Orgel von Freiherr von Stietencron. Naturtrompete, Naturhorn und Orgel war gewünscht. Aber für diese Besetzung gibt es einfach nichts anständiges. Also hieß es "ran an den Speck" und Trompete lernen, damit Laura und ich wenigstens ein paar Stücke gemeinsam spielen konnten. Ein Concerto von Molter und Händels Wassermusik waren schließlich die Stücke, die realisierbar waren und bei den Wunsch nach mehr entfachten. Man darf gespannt sein.

 

Triathlon

Das Rennen in Utha ist gelaufen und leider nicht ganz so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Zuerst galt es noch, 12 Stunden vor Abflug, in Chemnitz Mozart 3 und Haydn 1 zu spielen, was nicht nur unglaublich Spaß gemacht hat , sondern mir auch die Gelegenheit bot, zwischen GP und Konzert und bei endlich warmen Wetter, noch eine kleine Radrunde zu fahren. Nach einer guten Vorbereitung und perfekter Gesundheit (auch den Radunfall hatte ich vollständig verdaut) verbrachte ich mit meinem Schwager Rob eine unglaubliche Woche in St. George und der Wechsel zwischen Training und Besuchen der schönsten Canyons der Region (Snow, Zion und Bryce Canyon) war schon eine Mischung der besonderen Art. Soetwas habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen. Atemberaubend!

Dann kam der Renntag und alles begann bei schönstem Wetter und erwarteten hohen Temperaturen. Nur den Wind hatte niemand auf der Rechnung und nach 30 Minuten im Wasser brach plötzlich die Hölle los. Die Wellen ereichten für mich gigantische Ausmaße und bald drangen die ersten Hilferufe an mein Ohr. Ein geordnetes Kraulen war für mich nicht mehr durchführbar. So viel Wasser habe ich ihn meinem ganzen Leben noch nicht geschluckt. 500 von 1700 Schwimmer wurden mit Booten aus dem Wasser geholt oder schwammen an Land. Was verwunderte war, dass viele dann das Rennen dann noch vorsetzen durften. Ich habe nach ewigen 2,5 Std. das Rad zwischen die Beine genommen und stemmte mich mit ruhiger Kraft vier Stunden gegen den Wind. Ich wollte mich erst einmal schonen und begann entsprechend vorsichtig. Nach 90 km bergauf (1000 m) gab es endlich das erste Mal Rückenwind und dann ging es auch gleich mit 70 Sachen downhill zurück nach St. George. Ich war wie im Rausch und die Motivation auf Maximum. Am Beginn der zweiten Runde (noch 70 km zu fahren) war die Strecke plötzlich gesperrt und es hieß "cut off" für alle Fahrer, die diese Runde noch nicht begonnen hatten. Auch für mich. Ich fühlte mich eigentlich gut und war voller Energie und willens, wie auch immer, dieses Rennen zuende zu Fahren. Ein Blick in die Ergebnisliste der Profis zeigt, dass mit fast 6 bis 7 Std. Radzeiten auch diese Athleten nicht wirklich schnell unterwegs waren. Man fuhr zum Teil auf leichten Passagen mit 10 km/h im ersten Gang, so stark war der Wind. Doch das alles hilft nichts und so wartete auf mich nur noch die Dusche...

Rückblickend war das eine der erstaulichsten und schönsten Reisen meines Lebens und um meinem Bewegungsdrang zu genügen werde am Samstag zusammen mit meiner Tochter Johanna den halben MLP-Marathon in Mannheim bestreiten.
Der nächste Ironman kann kommen.

 http://ironmanstgeorge.com/